Laborsoftware für Autosampler mit Rack, Vial, Dilutor und X-Y-Z-Positionierung der Nadel


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Mit der Laborsoftware zur Ansteuerung eines Autosamplers können sowohl manuelle, als auch automatisierte Abfolgen zur Analyse im Massenspektrometer vorgenommen werden. Hierzu verbindet sich die PC-Software entweder über eine RS232 oder über Ethernet (TCP/IP oder UDP) mit dem Autosampler. Dadurch werden Geräteparameter ausgelesen und im fortlaufenden Betrieb berücksichtigt. Mit der Software können, neben vordefinierten, auch selbst erstellte Racks genutzt werden. Der Autosampler kann bis zu 6 unterschiedliche Racks aufnehmen. Diese können entweder integrierte Vials enthalten oder aber mit separaten Vials bestückt werden. Vials können mit oder ohne Cap genutzt und mit unterschiedlichen Volumina eingesetzt werden. Es ist ebenfalls möglich, nicht nur die Eintauchtiefe der Nadel pro Rack und Vial zu parametrieren, sondern auch das angesaugte Volumen pro Zeiteinheit aus dem Vial vorzugeben. Die Software erkennt am Nadeltyp die maximal zulässige Eintauchtiefe bis zum Vialboden. Fused-Silika Nadeln dürfen sogar noch tiefer einfahren, bis diese eine definierte Biegung aufweisen.

Im Automatikbetrieb kann eine Jobliste definiert oder eine zuvor erstellte Jobliste eingeladen werden, welche Informationen enthält um eine Analyse durchzuführen. Diese beinhaltet z.B. die Rackpositionsnummer, die Vialposition als Dezimal- oder ASCII-Vorgabe (z.B. 12 oder A4), die Ansaugmenge und ein Verarbeitungsscript. Dieses Script enthält Anweisungen zum eigentlichen Vorgang wie z.B. Ventilstellungen, Zeitmanagement, Pumpensteuerung, Dilutorabgabemenge pro Zeiteinheit, Fehlerverarbeitung und vieles mehr.

Im Manuellbetrieb kann jedes Vial im entsprechenden Rack mittels X-Y-Positionierung in 100um Schritten angefahren werden bevor die Nadel auf der Z-Achse automatisch eine Cap-Erkennung durchführt und dann bis zur Ansaugtiefe ins Vial einfährt. Der Dilutor kann die Probe dann im nl Bereich aufnehmen und z.B. ins Massenspektrometer zur Analyse abgeben.

Die Software kann auch im DEMO-Modus betrieben werden. Hierbei ist es nicht notwendig mit einem Autosampler zu kommunizieren. Es stehen alle Funktionen zur Verfügung ohne jedoch mit der Hardware zu interagieren. Dieser Modus eignet sich z.B. für Vorführungen oder dazu, eine Offline-Jobliste zu generieren.

Im MASTER-Modus kann der Bediener auf zusätzliche Module, wie z.B. Firmwareupdate, Wartungs- und Servicefunktionen oder auch die Inbetriebnahme zurückgreifen.

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